About

 

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»Was mir gefällt, sind Texte, die auf feinfühlige und feinsinnige Art erzählen; die mir eine neue Sicht auf die Welt zeigen. Das ist etwas, was Literatur kann: Eine feinsinnige Bahn einschlagen und sowohl Großes als auch Kleines und Alltägliches beleuchten, ausleuchten und in einem ganz neuen Licht präsentieren. Vielleicht ist es deswegen das realistische Erzählen, das mich am meisten reizt, egal ob Romane oder Kurzprosa. Das funktioniert oft in einer einfachen, nüchternen Sprache. Manche Stoffe erfordern aber auch eine andere Annäherung, ein anderes Erzählen. Sprache ist in der Literatur ja etwas, das den Kern umkreiselt, sich der Mitte immer mehr nähert. Das gefällt mir am Lesen, diese Auseinandersetzung, diese Bewegung, die ich in so vielen Büchern heraus spüren kann, zur Mitte hin, zu diesem Punkt, der trifft.« 

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Milena Maren Röthig, lebt und arbeitet in Mainz. Nach einem Studium der Kunstwissenschaft und der Germanistik studierte sie ‚Literarisches Schreiben und Lektorieren‘ am Literaturinstitut Hildesheim. Sie war Programmassistentin des Literaturhauses St. Jakobi und im Herbst 2018 Stipendiatin des vom Hessischen Literaturrat vergebenen Schriftsteller*innen-Stipendiums „Land in Sicht. Autorenresidenz im ländlichen Raum“. Neben Buchbesprechungen und Artikeln auf textmagazin schreibt sie Essays, Kurzprosa und an ihrem ersten Roman. Publikationen u.a. in Literaturzeitschriften wie BELLA triste und diversen Anthologien. Auf textmagazin liegt der Blick vor allem auf junger deutschsprachiger Gegenwartsliteratur.